| Bewehrte Erde im Verkehrswegebau | | Drucken | |
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Unter Bewehrter Erde versteht man einen Verbundkörper aus Boden und Bewehrung. Bei dieser Bewehrung kann es sich entweder um linienförmige Stäbe, Seile oder Flacheisen oder um flächenförmige Matten, Gewebe oder Gitter handeln, die sowohl aus synthetischem Material als auch aus Naturfasern bestehen können. Besonders geeignet für die Ausführung in Verbindung mit lebenden Ästen ist das HasTec® Kokosgewebe. Die Erde wird lagenweise aufgeschüttet und zwischen die Lagen wird das HasTec® Kokosgewebe sowie die Äste von austriebfähigen Baum- oder Straucharten gelegt. Bei dieser Art der Ausführung spricht man auch von »lebend bewehrter Erde«. Durch die sofort einsetzende Wurzelausbildung im inneren des Bauwerkes wird innerhalb kurzer Zeit die Standsicherheit um ein Vielfaches erhöht. Bei der klassischen Art der Bewehrten Erde (Terre Armée) bestanden die Bewehrungsbänder ausschließlich aus Stahl. Aufgrund der dabei aufgetretenen Korrosionsprobleme werden heute überwiegend Kunststoffe in Form von Gittern oder Geweben verwendet. Bei der Verwendung von Geokunststoffen als Armierungsgitter wird die Bewehrte Erde durch eine äußere Schalung aus einem Stahlgitter abgeschlossen, an die die Bewehrungsgitter angeschlossen werden. Um das Herausrieseln des Bodens durch die Gitter zu verhindern, wird an der Sichtseite hinter die Gitter eine speziell entwickelte Greenfields® Fasermatte als Geocomposit aus einem Synthetikvlies mit einer Kokosfaserauflage montiert. Die Kokosfasern verhindern die vorzeitige Zerstörung des Kunstfaservlieses durch UV-Strahlung und ermöglichen eine dauerhafte Begrünung der Sichtseite der Konstruktion. Unsere Experten sind Ihnen gerne bei allen Fragen rund um das Thema Bewehrte Erde behilflich. Sprechen Sie uns an!
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